Archiv des Autors: Frank Will

Zeichnungsstruktur aus Allplan in Bauwerksstruktur wandeln

Allplan CAD Lösung

Wie kann die Zeichnungsstruktur eines bestehenden Nemetschek Allplan Projektes in die Bauwerksstruktur wandeln?

Erstellt zur Sicherheit erst eine Sicherung des bestehenden Allplan Projektes!  Öffnet  dann mit Projektbezogen öffnen und prüft dann, ob die bestehenden Teilbilder jeweils nur einmal einer Zeichnung zugeordnet sind. Denn ist ein Teilbild bei mehreren Zeichnungen zugeordnet, wird das Teilbild in der Bauwerksstruktur (BWS) nur einmal einem Bauwerksstrukturknoten zugewiesen. Die Zuweisung findet in der Reihenfolge der Zeichnungen statt.

Öffnet die Registerkarte Bauwerksstruktur. Falls bereits eine BWS existiert, klickt mit der rechten Maustaste auf die oberste Strukturstufe und wählen im Kontextmenü BWS komplett löschen.

Bauwerksstruktur wandeln in Nemetschek Allplan

Bauwerksstruktur

Wählt in dem erscheinenden Dialog folgenden Punkt aus: Existierende Zeichnungen in eine Bauwerkstruktur übertragen! Wählt die Zeichnungen aus, die als Bauwerksstrukturknoten übernommen werden sollen und bestätig Eure Auswahl mit OK.

Fertig

TIP:
Benötigen Sie weitere Informationen oder sind Sie an einem persönlichen Gespräch interessiert? Dann rufen Sie uns an unter (0711) 90099-0. Aktuelle Termine zu unseren Veranstaltungen erhalten Sie im Internet unter www.frankwill.com

Allplan 2014.0-2: Installation unter Window 8.1

Allplan CAD Lösung

Allplan ist ab der Version 2014-0-2 für den Betrieb mit Windows 8.1 freigegeben! Nach dem Windowsupdate 8.1 startet Allplan nur noch als Viewer. Wie installiere ich meine Lizenz?

Hotline NEMSLOCK auf DVD

Hotline NEMSLOCK auf DVD

Antwort: Ihr müßt die Nemetschek Softlock Lizenzverwaltung nochmals installieren als Reparartur. Die findet Ihrauf der DVD unter: \programs\Allplan\Drv\Nemslock

Führt die Datei „Nemetschek Software Lock.exe“ aus, und wählt dann „Programm reparieren“. Nach der Installation lässt sich die Lizenzverwaltung wieder öffnen (Allmenu ->Dienstprogramme -> Lizenz -> Lizenzverwaltung). Spielt nun Ihre vorläufige Lizenz (*_psd.nslock) über „Einspielen – Lizenz einspielen“ ein. Wenn Ihr die nicht mehr habt ,einfach die Trial Lizenz verwenden und dann halt nochmals eure Daten eingeben und  eine neue Registrierungsanfrage mailen.

Öffnet die Lizenzverwaltung (Allmenu -> Dienstprogramme -> Lizenz -> Lizenzverwaltung) und auf  „Lizenz anfordern“ klicken und alles ausfüllen (Wichtig Client ID und CD Key) . Sendet die Registrierungsanfrage an: register@nemetschek.de

Ich hoffe, mit diesen Informationen zur Installation von Windows 8.1 konnte ich Euch weiterhelfen, für weitere Fragen oder auch Bestellungen könnt Ihr Euch selbstverständlich gerne wieder an uns wenden.

Viel Spass mit Allplan wünscht Euch
Dipl.-Ing. (FH) Frank Will

Fahrradhotel „Der König im Weinberg“ bei Koblenz -Jan Haloschan, Architektur-Masterstudent

Radfahren an der Mosel ist ja eine feine Sache, aber irgendwann sehnt sich vom Rennfahrer bis zum Genießer jeder nach einer Pause. Wenn es nach Jan Haloschan ginge, könnte es die am höchsten Punkt zwischen der Kleinstadt Winningen und Koblenz-Güls geben. Der Architektur-Masterstudent an der Hochschule Koblenz nahm sich nämlich in seiner Bachelorarbeit der Bedürfnisse müder Radelnder an und entwarf mithilfe von Allplan Architecture ein „Bike and Bed“, das sich königlich thronend in den Weinberg einfügt. Dieses Fahrradhotel kann sich nicht nur sehen lassen, es soll es auch. Ein sechsstöckiger Turm mit auffälliger Fassade führt den Veloisten schon von weitem ihr Ziel vor Augen und zeigt ihnen, wie lange sie sich noch abkämpfen müssen.

Copyright by Jan Haloschan Fahradhotel

Copyright by Jan Haloschan Fahradhotel

Der weithin sichtbare Turm ist ab dem ersten Obergeschoss von einer gelochten Vorhangfassade aus Cortenstahlplatten umgeben, unter der sich ein Glaskörper in Pfosten-Riegel-Konstruktion verbirgt. Unter diesem Stahlskelettbau befindet sich ein als Massivbau ausgeführtes Untergeschoss, das sich bis über die andere Seite des Fahrradweges hinaus erstreckt, wo es wieder sichtbar aus dem Hang hervortritt. Im Gegensatz zum Turm soll dieses Volumen hinter die Natur zurücktreten und ist daher in unauffällige Schieferriemchen gekleidet.
Im Turm befinden sich zwischen dem zweiten und sechsten Stock die Gästezimmer mit ein bis zwei Betten und die Sanitärräume. Im ersten Obergeschoss haben Speisesaal und  Selbstbedienungsküche ihren Platz. Empfang, Kiosk und weitere Toiletten liegen im Erdgeschoss. Oberirdisch besitzt das Ganze einen recht einfachen Hostelcharakter. Das ändert sich jedoch, wenn man die „Unterwelt“ betritt. Der Name des Etablissements „Der König im Weinberg“ ließe ja durchaus dionysische Freuden erahnen. Nun fließt zwar im weitgehend
unsichtbaren unterirdischen Teil des „Königs“ nicht unbedingt der Wein. Ein Schlückchen Dolce Vita lässt sich hier aber schon kosten und „feuchtfröhlich“ geht es quasi auch zu. Im Untergeschoss locken nämlich Sauna, Whirlpool und ein Kaminraum. Perfekt, um nach einer langen Radtour zu relaxen. Besonders naturnah und meditativ zeigt sich der Whirlpool. Hier plätschert ein kleiner, vom Weinberg herunterfließender Wasserlauf als Wasserfall durch einen Schacht hinunter. Vom Pool aus kann man wie aus einer Grotte heraus auf die gegenüberliegenden Berge blicken. Wem dieses Zusammenspiel von schmalen Oberlichtern, Schieferverblendstein und Sichtbeton in Kombination mit einem geführten Ausblick bekannt vorkommt, darf seinem Gefühl durchaus trauen: Haloschan ließ sich von Peter Zumthors Therme in Vals inspirieren.

Ein reiner Wellness-Bereich ist das Untergeschoss dann aber auch wieder nicht. Man darf schließlich nicht vergessen, dass in diesem „Bike and Bed“auch Fahrräder einer Unterkunft und etwas Pflege bedürfen. Daher betritt man hier auch per Rampe mit seinem Rad das Gebäude, wo man den Drahtesel augenblicklich im Fahrradkeller abstellen oder in der Werkstatt nebenan die quietschende Kette ölen lassen kann. Nachdem der Entwurf in Form von Handzeichnungen bereits feststand, zeichnete Haloschan zunächst die Grundrisse, Ansichten und Schnitte in Allplan in 2D. Für die Visualisierungen baute er den Entwurf (Innen- und Außenwände, Decken, Öffnungen, Möblierungen) mit 3D-Modulen nach. Die Fensteröffnungen in der Cortenstahl-Fassade entstanden mithilfe des Wand-Moduls. Den 3D-Elementen wurden verschiedene Farben zugewiesen, so dass diesen nach Fertigstellung des digitalen Modells in CINEMA 4D Materialien zugeordnet und die einzelnen Bereiche aus verschiedenen Außen- und Innenperspektiven gerendert werden konnten. Die fertigen Visualisierungen wurden schließlich
mit Grundrissen, Ansichten, Schnitten, Piktogrammen und Texten im Allplan
Planlayout zusammengestellt und abschließend als PDF exportiert.

Seit 2011 studiert Jan Haloschan Architektur an der Hochschule Koblenz. 2013/14 absoliverte er ein Auslandssemester an der Berner Fachhochschule. Dort lernte er im Rahmen zahlreicher Vorträge und eigener wissenschaftlicher Untersuchungen, wie wichtig die Auseinandersetzung und der sensible Umgang mit dem spezifischen Ort für den Entwurfsprozess sind. Seit September 2015 macht er seinen Master an der Hochschule Koblenz. Am architektonischen
Entwerfen reizt ihn insbesondere die ganzheitliche Durchplanung von Bauaufgaben. „Ich bin immer wieder von Architektur beeindruckt, bei der von der städtebaulichen Fügung über das äußere Erscheinungsbild und der Raumabfolge bis hin zu den Details wie Materialwahl, Lichteinfall und Möblierung ein harmonisches Zusammenspiel entsteht“, so Haloschan. Indes besitzt er eine klare Vision dessen, was Architektur zu leisten hat: „Ziel eines jeden Entwurfs
sollte es sein, den umbauten Räumen sowie den Freiräumen eine Atmosphäre einzuhauchen, die die Menschen gesund und glücklich macht.“

„Dank Allplan Architecture war es mir möglich, die zunächst skizzenhafte Entwurfsidee maßstäblich weiterzuentwickeln sowie ein detailliertes 3D-Modell zu erstellen, um
die Proportionen zu überprüfen und dem gewünschten Erscheinungsbild anzupassen.“
Jan Haloschan, Architektur-Masterstudent

03.2016 Allplan GmbH, Munich, Germany; © Projekt: „Byke & Bed“ am Moselradweg – Der König im Weinberg; Copyright: Jan Haloschan

Feuerwehrhaus Wellendingen, Deutschland – Bernd Mattern, md2. Architekten

Funktionalität und Design zeichnen das neue Feuerwehrhaus in Wellendingen aus. Der moderne Neubau entstand im Zuge einer Ortskernerneuerung. Dazu wurde das bestehende und zu klein gewordene Feuerwehrgerätehaus in der Ortsmitte abgerissen und ein Neubau am Rand des Dorfkerns entlang der Ortsdurchfahrt errichtet. Die Herausforderung für md2. Architekten: ein Gebäude zu gestalten, das einen eigenständigen Akzent setzt, zugleich aber auch Wiedererkennungswert für die Öffentlichkeit bietet. Entstanden ist ein zeitgemäßes Funktionsgebäude, das sich architektonisch kunstvoll ins Ortsbild einfügt.

copyright by md2 Architekten

copyright by md2 Architekten

Gelöst haben die Planer diese Anforderung mit viel Kreativität, Erfahrung und der leistungsstarken BIM-Software Allplan Architektur. Öffentliche Bauten gehören zum Spezialgebiet und Kernrepertoire des Architekturbüros, das 2003 von Bernd Mattern und David Dominguez gegründet wurde. Auch in der Gemeinde Wellendingen ist das Feuerwehrhaus nicht das erste mit Allplan erfolgreich geplante Projekt der Architekten. Dementsprechend groß war der Vertrauensvorschuss des Bauherrn. Eine stabile Basis, die zusammenmit mit der BIM-Lösung Allplan eine optimale Kombination ergab. Die Planer arbeiteten von der ersten Entwurfsphase bis hin zur Fertigstellung im intelligenten Allplan Gebäudemodell. Darin führten sie über die gesamte Planungs- und Bauphase hinweg alle projektrelevanten Informationen zentral zusammen. Das vereinfachte nicht nur die Abstimmung mit dem Bauherrn und den beteiligten Projektpartnern, auch Planungsfehler, z.B. durch Kollisionen von Bauteilen konnten schon im Vorfeld vermieden werden.

Download Anwenderbericht md2

Die fehlerfreie Planung durch alle Leistungsphasen ermöglichte es, die funktionalen Anforderungen an ein Feuerwehrhaus schnell und zielgerichtet umzusetzen. Und das heißt: barriere- und kollisionsfreie Abläufe für die knapp 40 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Wellendingen auf allen Ebenen. Von einem Gebäude erfordert das eine durchdachte und barrierefreie Planung – von der Anfahrt der PKW-Stellplätze über den Zugang ins Gebäude und die Umkleiden bis hin zum Betreten und Verlassen der Fahrzeughalle. Bei der Umsetzung zeigten auch die Architekten vollen Einsatz: Der archetypische Längskörper des Feuerwehrhauses besticht durch klare Geometrie und funktionale Nutzung. Sogar die Vordächer erfüllen ihren Zweck als Aufenthalts- und Rettungsflächen. Im Erdgeschoss, einem anthrazitfarbenen Sockel, sind die Mannschafts- und Versorgungsräume untergebracht. Darüber erstreckt sich ein markant überhängendes Geschoss mit klassischem Giebel. Darinbefindet sich der Sozialtrakt mit Schulungs-, Lager- und Büroräumen. Der präzisedurchgezogene Einschnitt von einer Giebelseite zur anderen über die komplette Längsseite verleiht dem Gebäude gezielte Transparenz. Rückwärtig an den Längskörper ist der Funktionstrakt angegliedert. Hier befinden sich die Fahrzeughalle für vier Einsatzfahrzeuge, Waschhalle und Werkstätten. Roher Beton und dezente Farbakzente in rot unterstreichen die Funktionsbereiche des Gebäudes von außen. Die pure Fassade des aufgesetzten Tubus setzt einen eigenständigen Akzent durch eine silberschimmernde Effektbeschichtung mit Metallocryl – eine hochwertige Beschichtung, die ursprünglich für die Außenfassade der Allianz Arena in München entwickelt wurde.

Die Sozietät md2. Architekten wurde 2003 von den freien Architekten Bernd Mattern und David Dominguez gegründet. Das Leistungsspektrum der Architekten erfasst die unterschiedlichsten Bauaufgaben in sämtlichen Leistungsphasen der HOAI. Schwerpunkte des Büros liegen unter anderem im Wohnungsbau, im Industriebau und dem Bau öffentlicher Gebäude.

PROJEKTINFORMATIONEN IM ÜBERBLICK
Schwerpunkt: Architektur f. öffentliche Gebäude Lph 1-8
Eingesetzte Software: Allplan Architektur
Projektdaten:
Bauherr: Gemeinde Wellendingen
Planungsbeginn: 2009
Baubeginn: 2010
Fertigstellung: 2011
BGF/Nutzfläche: 1.076 m² / 814 m²
Gesamtbaukosten: KG 200-700: 1,73 Mio. Euro

„Gerade für kleinere Architekturbüros ist es wichtig, äußerst effizient zu arbeiten. Allplan Architektur liefert uns präzise Ergebnisse ohne Zwischenschritte, denn alle Mengen und Kosten lassen sich aus einem Modell ableiten.“ Bernd Mattern, md2. Architekten

Handelsvertretung Frank Will unterstützt die Stiftung für kranke Kinder, Dietrich-Niethammer-Stiftung

Niethammer Stiftung Spende von Frank Will

Wir unterstützen, anstatt von Weihnachts- und Kundengeschenken, die Stiftung für kranke Kinder, Dietrich-Niethammer-Stiftung.

„Bitte bedenken Sie, dass auch Sie in Zukunft mit der Bestellung von Software bei unserer Handelsvertretung, durch unser soziales Engagment, automatisch einen Teil in diese sinnvolle Stiftung spenden.“

Lesen Sie hier mehr über die Stiftung>>

Über die Stiftung

Kranke Kinder und ihre Familien brauchen Perspektiven – dafür sind langfristig planbare Hilfen notwendig. Um diese zu sichern, bieten sich besonders Stiftungen an. Sie sind auf Dauer angelegt und sorgen dafür, dass auch in Zukunft wichtige Hilfen gegeben werden können. Auf Initiative von Frau Ingeborg Steuer aus Böblingen wurde Ende 2005 in Tübingen die Stiftung für kranke Kinder, Dietrich-Niethammer-Stiftung, gegründet. Die Stiftung hat sich zum Ziel gesetzt, den Kindern und ihren Familien in ihrer schwierigen Zeit die dringend notwendige Unterstützung zu geben. Der Stifterin lag ganz besonders das seelische Wohl der Kinder am Herzen. Dies war auch immer das Leitmotiv von Prof. Dr. Dr. h.c. Dietrich Niethammer in seiner Zeit als ärztlicher Direktor der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendmedizin Tübingen:

“Es reicht nicht, die Kinder gesund zu machen, sondern wir müssen ihnen zum Leben verhelfen.”

Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr wünscht Ihnen

Frank Will